Ressourcen sind Fähigkeiten und Kraftquellen, die bei der Bewältigung von Belastendem helfen können. Vielen Menschen sind ihre Stärken gar nicht so bewusst. Das Wiederentdecken von Ressourcen ist ein wichtiger Wirkfaktor in einer Psychotherapie.
Ich habe ein paar angeleitete Übungen zusammengestellt, die manchen Menschen helfen können, die eigenen Widerstandskräfte zu stärken. Disclaimer: Die Links führen zu externen Seiten. Bei Klicken auf externe Links können Daten an Drittländer übermittelt werden. Ich übernehme keine Verantwortung für die Inhalte der verlinkten Seiten.
Natürlich ersetzen die Übungen keine Psychotherapie und sollten zunächst in therapeutischer Begleitung erlernt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie sich in einer unsicheren Lebenssituation befinden, belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht haben.
Wenn Sie sich schnell überwältigt fühlen von belastenden Gefühlen oder Gedanken, kann es helfen, zu üben, aus einer sicheren Distanz darauf zu schauen. Wie ein schwerer Rucksack, den Sie während einer langen Wanderschaft ablegen, um wieder Kraft zu tanken.
Distanzierungsübungen sind z.B. der Innere Beobachter, die "Tresorübung" oder die "5-4-3-2-1-Übung".
Wenn Sie bereits gut aus unangenehmen Gefühlen herauskommen, kann es hilfreich sein, angenehme Gefühle wie Wohlbefinden, Sicherheit und Geborgenheit zu steigern.
Stabilisierungsübungen sind z.B. der "Innere sichere Ort" oder die Vorstellung "Innerer Helfer".
Wenn die Gedanken häufig in die Vergangenheit oder sorgenvoll in die Zukunft wandern, kann die Fähigkeit helfen, sich des gegenwärtigen Moments mit allen Sinnen bewusst zu werden. Achtsamkeit bedeutet, dem Hier-und-Jetzt annehmend und mitfühlend zu begegnen.
Viele Menschen sind sich selbst gegenüber sehr kritisch, insbesondere in schwierigen Momenten. Selbstmitgefühl ist die Fähigkeit, sich selbst gegenüber eine freundliche und wohlwollende Haltung einzunehmen - insbesondere in den Momenten, die schwierig für Sie sind.
Das "Innere Kind" ist eine Verbildlichung innerer starker Gefühle, Überzeugungen und Reaktionen, die sich häufig im Laufe der Kindheit und Jugend entwickeln. Der innere Verbindung mit diesem Ich-Zustand kann helfen, das eigene Erleben zu verstehen, anzunehmen und frustrierte Bedürfnisse nachträglich zu versorgen.
Bei diesen Übungen ist eine therapeutische Begleitung und ein behutsames Vorgehen ganz besonders wichtig.
Dominik Enzmann, M.Sc. Psych.
Psychologischer Psychotherapeut
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47051 Duisburg
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