Traumatisierte Menschen erleben häufig ausgeprägte innere Konflikte. Das "Normal-Weiterleben-Selbst" möchte weitermachen und im Alltag funktionieren. "Traumatisierte Teile" schützen sich, indem sie sich verteidigen, flüchten, erstarren, sich unterwerfen oder um Hilfe rufen.
Die Traumainformierte Stabilierungsbehandlung (TIST) nach Janina Fisher möchte Neugierde, Interesse und Wohlwollen für diese Selbstanteile wecken, was zu einer sichereren inneren Bindung führen kann.
In der Enaktiven Traumatherapie (nach Ellert Nijenhuis) können Selbstanteile lernen, einander wahrzunehmen und zu verstehen - dies kann zu mehr innerer Verbindung und Integration führen.
Literatur:
Fisher (2021). Traumaspuren transformieren.
Boon, Steele, van der Hart (2025). Traumabedingte Dissoziation bewältigen.
Dominik Enzmann, M.Sc. Psych.
Psychologischer Psychotherapeut
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